Forschung

Neue Amidophosphin-Komplexe der frühen Übergangsmetalle: C−H-Aktivierung und Homogenkatalyse

Unsere koordinationschemischen Forschungsarbeiten kennzeichnen sich durch die Verwendung neuartiger Amdiophosphin-Hybridliganden, die sich unter anderem in ihrer Präorganisation und in ihrer Ladung  unterscheiden. Hierzu entwickeln wir nicht nur trianionische Tripod-Liganden, sondern auch facial koordinierende dianionische und meridional koordinierende monoanionische Strukturplattformen. Durch geschicktes Design der Liganden gelingt es, Cyclometallierungsreaktionen zu erleichtern und C−H-aktivierte Komplexe zu isolieren, die nachfolgned z.B. in reaktive Hydrido-Komplexe überführt werden können. Letztere Verbindungen setzen wir in ungewöhnlichen stöchiometrischen Reaktionen ein oder verwenden sie als Katalysatoren in der Homogenkatalyse (siehe nachstehende Abbildung).

 

Die facettenreiche Chemie von 2,2'-Diphospinotolanene: Grundlagenforschung

2,2‘-Diphosphinotolanen sind aus zwei trans-präorganisierten Phosphinen einer zentrale Alkin-Einheit ausgebaut und eignen sich aufgrund dieser Präorganisation zur Synthese rigider [PCCP]-Pincerkomplexe. Im Zuge von Komplexierungsreaktionen kann es allerdings nicht nur zur Bildung von [PCCP]-Pincerkomplexen, sondern auch zur halbseitigen oder beidseitigen Cyclisierung des Liganden kommen. Während sich erstere Komplexverbindungen in der Katalyse einsetzten lassen, sind die Oxidationsprodukte der cyclisierten Verbindungen vor allem aus materialchemischer Sicht von Interesse (siehe nachstehende Abbildung).

 

Koordinationschemie von Phosphit-Phosphoran-Systemen

In diesem Teilprojekt untersuchen wir, wie sich Gleichgewichte zwischen Phosphiten und Phosphoranen in der Koordinationschemie nutzen lassen. Die ersten Publikationen zu dieser Thematik werden momentan vorbereitet. Nähere Informationen und strukturelle Details zu den von uns untersuchten Phosphit- und Phosphoran-Komplexen folgen in Kürze .

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 22.04.2021
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