Forschung

Neue Phosphin-Hybridliganden und deren Koordinationschemie

Unsere koordinationschemischen Forschungsarbeiten kennzeichnen sich durch die Verwendung neuartiger Phosphin-Hybridliganden, die sich unter anderem in ihrer Präorganisation und in ihrer Ladung  unterscheiden. Hierzu entwickeln wir nicht nur trianionische Tripod-Liganden, sondern auch facial koordinierende dianionische und meridional koordinierende monoanionische Strukturplattformen. In den vergangen Jahren richteten wir den Fokus unserer Arbeiten vor allem auf entsprechende Amidophosphine (N,P-Hybridliganden) und deren Koordinationschemie mit frühen Übergangsmetallen (siehe nachstehende Abbildung). Derzeit  erweitern wir unserer Portfolio auf strukturell verwandte C,P- und O,P-Hybridliganden.    

 

PN3komplexe

Cyclometallierung, C−H-Aktivierung und Homogenkatalyse

Einige unserer Liganden und Komplexe wurden mit dem Ziel, gerichtete Cyclometallierungsreaktionen zu erleichtern, konzipiert. Hydriert man die C−H-aktivierten Komplexe, die im Zuge letzterer Reaktionen entstehenden, kommt es häufig zur Bildung von reaktiven Hydrido-Komplexen oder zur Bildung von Komplexen, die aus intermediär auftretenden Hydriden hervorgehen (z.B. [PNP]-koordinierte Zirkona-Norbornadiene). Diese Verbindungen setzen wir in ungewöhnlichen stöchiometrischen Reaktionen ein oder verwenden sie als Katalysatoren in der Homogenkatalyse (siehe nachstehende Abbildung).

cyclometalliert

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 21.01.2018
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